Kapellen

Annakapelle



Josefskapelle



Ottilienkapelle


(nach Hans-Jürgen Löffler, Dez. 2007)

 

 

"Droben steht die Kapelle, schauet still ins Tal hinab." Diese für die Wurmlinger Kapelle von Ludwig Uhland bestimmte Zeile passt auch sehr gut für die Horber Ottlienkapelle auf dem rund 500 m hohen Schütteberg, an dessen Ausläufer die Stadt links des Neckars im Laufe der Jahrhunderte hochgewachsen ist.

Ottilie (Sanite Odile), die blinde, dann der Legende nach durch Taufe sehend gewordene Tochter des elsässischen Herzogs Eticho (um 700 n. Chr.) ist die Patronin der Blinden und Augenkranken. Die Horber Ottilienkapelle wurde um 1430 neben dem Schütteturm, eine der Wahrzeichen der Stadt, erbaut. Etwa um 1900 wurde die Kapelle verkleinert und vor einigen Jahren durch die Horber Kolpingfamilie wieder in guten Zustand versetzt.

Ein wunderschöner Blick aufs enge obere Neckartal, die Altstadt und auf die nicht zu ferne schwäbische Alp genießt jeder, der an den Kreuzwegstationen entlang hinaufsteigt (20 Minuten ab dem Marktplatz) oder mit dem Auto die recht schmale Straße zur Schütte hinauffährt.